Satzung des Musikverein Hessloch e.V.

§ 1    Name und Sitz des Vereins

Der Verein wurde im Jahre 1926 unter dem Namen "Orchesterverein Hessloch" gegründet.
Durch Neugründung im Jahre 1952 trägt er den Namen "Musikverein Hessloch" - in 67596 Hessloch.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2    Zwecke und Ziele

  1. Der Verein dient der Förderung der Blasmusik auf einer breiten Grundlage und der Pflege des damit verbundene heimatlichen Brauchtums.

  2.  Um diesen Zweck zu erreichen, nimmt der Verein folgende Aufgaben wahr
    a)       Förderung der Ausbildung von Musikern und Jungmusikern,
    b)       Durchführung regelmäßiger Konzerte und sonstiger kultureller Veranstaltungen,
    c)       Teilnahme an Wertungs- oder Kritikspielen,
    d)       Mitgestaltung des öffentlichen Lebens in der Gemeinde,
    e)       Teilnahme an Veranstaltungen befreundeter Musikvereine, des Blasmusikverbandes und des Bundes Deutscher Blasmusikverbände,
    f)       Unterstützung der musikalischen (fachlichen) Jugendarbeit Jugendpflege der eigenen Nachwuchsorganisation,
    g)       Förderung internationaler Begegnungen zum Zwecke des kulturellen Austausches.

  3. Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er wird unter Wahrung der politischen und religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt.

§ 3    Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele.

  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes wird das Vermögen der Ortsgemeinde zufallen.

§ 4    Mitgliedschaft

  1. Dem Verein gehören an
    a)       aktive Mitglieder (Musiker und Jungmusiker)
    b)       passive Mitglieder
    c)       fördernde Mitglieder
    d)       Ehrenmitglieder.

  2. Aktive Mitglieder sind natürliche Personen.

  3.  Passive Mitglieder sind natürliche Personen über dem 18. Lebensjahr.

  4. Fördernde Mitglieder sind juristische Personen, die die Aufgaben des Vereins ideell und materiell fördern.

  5. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um die Blasmusik und den Verein besondere Verdienste erworben haben und von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt worden sind.

§ 5    Aufnahme  

  1. Die Aufnahme als Mitglied in den Verein bedarf eines schriftlichen Antrages beim Vorstand. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Anträge von Personen unter 18 Jahren bedürfen der Mitunterzeichnung durch die/ den Erziehungsberechtigten.

  2. Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied diese Satzung und die von der Hauptversammlung beschlossenen Mitgliedsbestimmungen (Beiträge, Ausbildungsgebühren, Arbeitseinsatz bei Vereinsveranstaltungen, usw.).

  3. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann der Antragsteller Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die Hauptversammlung. Ihre Entscheidung ist endgültig.

§ 6    Austritt und Ausschluss

  1.  Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt oder Ausschluss.
    a)  Der Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres zulässig. Er ist mindestens drei Monate vorher dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären.
    b)  Mitglieder, die ihren Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommen, gegen die Satzung verstoßen oder durch ihr Verhalten die Interessen oder das Ansehen des Vereins schädigen, können durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Ein ausgeschlossenes Mitglied kann gegen die Entscheidung des Vorstandes Einspruch einlegen, über den die Hauptversammlung entscheidet. Der Ausschluss erfolgt mit dem Datum der Beschlussfassung; bei einem Einspruch mit dem Datum der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung.

  2. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch an den Verein. Entrichtete Beiträge werden nicht zurückerstattet.

§ 7    Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1.  Alle Mitglieder haben das Recht:
    a) nach den Bestimmungen dieser Satzung an den Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und sämtliche allgemein angebotenen materiellen und ideellen Leistungen des Vereins in Anspruch zu nehmen;
    b) sich von den zuständigen Mitarbeitern des Vereins instrumental ausbilden zu lassen;
    c)  Ehrungen und Auszeichnungen für verdiente Mitglieder zu beantragen und zu erhalten, die durch den Verein verliehen oder vermittelt werden.

  2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Aufgaben des Vereins zu unterstützen und die Beschlüsse der Organe des Vereins durchzuführen.

  3. Alle aktiven Musiker sind verpflichtet, an den Musikproben teilzunehmen und sich an den musikalischen Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen.

  4. Alle passiven und fördernden Mitglieder entrichten den von der Hauptversammlung beschlossenen Beitrag. Dieser ist vierteljährlich im voraus zu zahlen. Ehrenmitglieder sind zu Beitragszahlungen nicht verpflichtet. Von Beitragspflicht entbunden sind aktive Schüler, Studenten, Auszubildende und Wehrpflichtige.

§ 8    Organe

Organe des Vereins sind:  - die Hauptversammlung,
                                        - der Vorstand. 

§ 9    Hauptversammlung

  1.  Die Hauptversammlung ist vom Vorsitzenden auf Beschluss des Vorstandes nach eigenem Ermessen oder auf Verlangen eines Viertels der Mitglieder, mindestens aber jährlich im 1. Quartal unter Angabe der Tagesordnung - spätestens zwei Wochen vor Termin schriftlich einzuladen.

  2. Die Hauptversammlung ist zuständig für die
    a) Wahl der Vorstandsmitglieder und von zwei Kassenprüfern,
    b) Entgegennahme von Berichten des Vorstandes und seiner einzelnen Mitglieder sowie der Kassenprüfer,
    c) Genehmigung der Haushaltsführung und der Grundsätze künftiger Finanzgebarung,
    d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
    e) Entlastung des Vorstandes,
    f) abschließende Beschlussfassung über Mitgliedsaufnahmen und -ausschlüsse in Einspruchsfällen.
    g) Aufnahme von Krediten
    h) Erwerb, Veräußerung und Belastung von Grundstücken,
    i) Ernennung von Ehrenmitgliedern,
    j) Änderung der Satzung,
    k) Auflösung des Vereins.

  3. In der Hauptversammlung sind stimmberechtigt die Mitglieder des Vorstandes, alle aktiven Mitglieder, alle passiven und fördernden Mitglieder sowie die Ehrenmitglieder.
    Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
    Formen und Organisationen (als fördernde Mitglieder) üben ihr Stimmrecht durch eine dem Vorstand zu benennende Person aus.
     Stimmübertragung ist nicht möglich.
    Jedes Mitglied hat eine Stimme.

  4. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der vertretenen Mitglieder. Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 10    Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus
    a) dem Vorsitzenden
    b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
    c) dem Schriftführer
    d) dem Kassenwart
    e) dem Jugendvertreter oder dessen Stellvertreter
    f)  dem Instrumentenwart
    g) dem Notenwart
    h) bis zu 6 Beiräten - davon sollten 2 passive Mitglieder sein.

  2. Der Vorstand beschließt über alle laufenden Angelegenheiten des Vereins, soweit nicht die Hauptversammlung nach den Bestimmungen dieser Satzung oder des Gesetzes zuständig ist. Weiterhin ist der Vorstand verantwortlich für die Ausführung der Beschlüsse der Hauptversammlung und für die Verpflichtung des Dirigenten.

  3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Kassenwart und der Schriftführer.

  4. Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit einzelne Aufgaben sachkundigen Mitgliedern übertragen.

  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

  6. Über sämtliche Aktivitäten des Vereines ist Protokoll zu führen. Diese ist durch den 1. Vorsitzenden und den Schriftführer zu unterschreiben.

§ 11    Wahlen und besondere Bestimmungen

  1.  Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Hauptversammlung für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

  2. Die zwei Kassenprüfer werden alle 2 Jahre neu gewählt. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören. Wiederwahl ist zulässig.

  3. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so muss in der nächsten Hauptversammlung eine Ersatzwahl vorgenommen werden. Der Vorstand ist berechtigt, bis zur Ersatzwahl ein Mitglied kommissarisch mit der Aufgabe des Ausgeschiedenen zu beauftragen.

  4. Scheidet während der Amtsdauer mehr als die Hälfte der Mitglieder des Vorstandes aus, erfolgen automatisch Neuwahlen in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die vom verbliebenen Vorstand innerhalb von 14 Tagen nach Ausscheiden des (z. B. sechsten) Vorstandsmitgliedes einzuberufen ist.

  5. Vor Beginn der Wahlen wird in offener Abstimmung ein Wahlleiter gewählt. Er führt die Wahlen durch.

  6. Ein Bewerber gilt als gewählt, wenn er mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Erhält keiner der Bewerber mehr als die Hälfte, so wird zwischen den beiden Bewerbern mit der höchsten Stimmenzahl eine Stichwahl durchgeführt.

  7. Das Amt eines jeden Mitglieds des Vorstandes und der Kassenprüfer wird ehrenamtlich wahrgenommen.

§ 12    Ehrungen

Ehrungen lebender und verstorbener Mitglieder werden aufgrund einer Ehrungsordnung vorgenommen, die der Vorstand auszuarbeiten und festzulegen hat.

§ 13    Satzungsänderungen

Eine Änderung dieser  Satzung bedarf einer 2/3  -  Mehrheit  der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder der Hauptversammlung. Zur Änderung muss ein schriftlicher Antrag vorliegen, dieser muss auf der Tagesordnung zur Hauptversammlung aufgeführt sein.

§ 14    Auflösung

Der Verein wird aufgelöst, wenn sich dafür mindestens 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder aussprechen. Zur Auflösung muss ein schriftlicher Antrag vorliegen; dieser muss auf der Tagesordnung zur Hauptversammlung aufgeführt sein. Das Vermögen wird gemäß § 3 verwendet.

§ 15    Inkrafttreten

Diese Satzung tritt durch die Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 27.02.1993 in Kraft.

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